Tuesday, April 03, 2007

Casa Olga

Wie es der Zufall so will hatte ausgerechnet an dem Morgen, an dem wir alle furchtbaren Hunger auf Fisch hatten, und uns auf den langen Weg nach Taganana machten, Casa Pepe geschlossen.

Meine erfahrenen Guides konnten jedoch aus dem Gedächtnis zitieren, dass sich der Hungrige Besucher hier unten an der tosenden Küste bei Casa Olga genau so den Bauch mit leckerem Fisch vollschlagen kann, sollte Pepe mal geschlossen sein. Und das haben wir gemacht. Lecker. Und eine gute Alternative zu dem fritierten Fisch bei Pepe, ist die auf der Plancha gebratene Merluza.

Ex-Merluza

Der einzige Nachteil jetzt ist, dass wir nächstes mal nicht wissen werden, wo wir hingehen sollen :-)

Wednesday, March 28, 2007

zu hause auf besuch

Nach langer Zeit mal wieder zurück auf die Insel. Der Flug vergeht im Fluge, man muss sich nur ein entsprechend seichtes und leichtes Buch mitbringen, dass sich auch lesen lässt, wenn das Flugzeug voller nörgelnder Renter und schreiender Kinder ist.

Aber sofort kehrt Ruhe ein, auch die innere, wenn man da ist, wenn man angekommen ist und aus dem Flugzeug aussteigt und die Luft einatmet. Dann stört es auch nicht mehr, wenn das drumherum keineswegs ruhig ist, hier unten im Süden, mit dem Lärm der Touristenhorden aus dem Norden, dem Baulärm, den es nach Jahrzehnten immer noch gibt, denn die Küste ist noch immer nicht komplett zubetoniert und den stinkenden Autos.

Tenerife Mosaic

Sonne, Wasser, Strand, Meer - schön wieder hier zu sein. Treffen mit den Familienangehörigen, die sich hier aufhalten und immer wieder lecker essen. Pollo, Pescado, Arroz Caldoso mjam mjam mjam. Ich glaube das schreit mal nach ein paar Wochen Homeoffice hier. Und dann geht's nach Feierabend an den Strand. Aber diesesmal ist nur Urlaub :)

Wednesday, February 28, 2007

Geier Sturzflug

...wir steigern das Bruttosozialprodukt... war das erste, was mein Radiowecker heute morgen von sich gab. Im Halbschlaf komm ich mir vor, als ob ich gerade eine Zeitreise hinter mir habe, die mich 20 Jahre in die Vergangenheit zurückkatapultiert hat. Muss ich heute in die Schule? Was ist in der ersten Stunde? Klassenarbeit? Test? Ahhhhh!

Nein, Moment, die spinnen heute nur auf auf SWR3, muss aber sowieso dringend wieder den Sender ändern, höre ich morgens schon zu lange. Dabei hat sich das Musikprogramm in den letzten Jahren eigentlich verbessert , der Kopfschmerzfaktor ist geringer geworden.

Aber trotzdem Leute, echt, Menschen die heute noch 'nen schlechten Tag haben, stürzt das doch in die Megadepression, wenn sie den ganzen Tag 80er Jahre Musi zu hören kriegen - und das auch noch bei dem Wetter!

Wie war das mit dem Fluxkompensator?

Tuesday, February 13, 2007

Imperiales Kaffeetrinken

Meine erste Imperial Torte und wahrscheinlich auch nicht die letzte, denn lecker geschmeckt hat sie und einmal im Jahr kann man sie sich vielleicht auch leisten. Obwohl wir natürlich überlegen sollten, nächstes mal nicht doch die größere Version mitzunehmen, aber natürlich nur, wenn es dazu die bedruckte Tüte gibt ;) Oder noch besser: wir machen uns mal auf die Suche nach einem Rezept!

Und in der lockeren Kaffeerunde hat sie vieeeel besser geschmeckt, als sie in dem angestaubten Kaffee im Hotel hätte schmecken können und statt vom Klavierspieler konnten wir uns so gediegen von George berieseln lassen.

Imperial-Torte und Veilchen

Und noch ein paar Veilchen und Mozart-Manner und das ganze süsse Zeug macht sofort wieder Lust auf Schnitzel.

Kandierte Veilchen... davon hatte ich bis Samstag wirklich noch nichts gehört gehabt, aber Feigen wären bei dem Preis tatsächlich etwas teuer gewesen :P

Monday, February 12, 2007

Schnitzelday '07

Am Samstag war es endlich wieder so weit: zum Schnitzelessen nach Wien! Und dieses Jahr spielte das Wetter auch besser mit, will heißen die Temperaturen lagen über dem Gefrierpunkt.

Verlängerter

Raus aus dem Flieger und rein in die Stadt um erstmal gemütlich in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser einen Kaffee zu trinken. Verlängerter, Großer Brauner, Kleiner Brauner und Wiener Melange, nicht nur angesichts der Namensvielfalt die Kaffeesspezialitäten amüsiert sich der Piefke.

Danach Spaziergang durch die Stadt, zum Naschmarkt, über den Spittelberg und durch die Hofburg. Kandierte Feigen Veilchen, die der Hermanito auch kostenlos austeilen würde, gegen Gold gewogen beim KuK Hofzuckerbäcker mitnehmen. Und als der Hunger fast nicht mehr auszuhalten ist, auf direktem Wege zum Schnitzel.

Vienna Mosaic

Das Schnitzel größer als der Teller, aber natürlich nicht groß genug, denkt man, wenn man mit Riesenhunger davor sitzt. Nach der Hälfte ist man schon gut satt und wenn der Teller leer ist (und er wird leer!) denkt man bestimmt nicht an noch mehr Essen ;-)
Köstlich dazu der Erdäpfel und Voglersalat mit dem Kernöl. Normalerweise sind ja Dinge, die man wiederholt nie so gut wie beim ersten Mal, aber wir sind uns einig, dass das Schnitzel sogar besser ist, als wir es in der Erinnerung hatten.

Danach im Stephansdom die gelangweilten und in Stein gehauenen Würdenträger betrachten, die gespenstischen Wasserspeier und Kalorien-Nachschub im Hotel Imperial besorgen.

Und woher sollen wir wissen, dass die goldfarbene Bronzestatue Strauss ist, und nicht Mozart oder Beethoven - von hinten sehen die doch alle gleich aus ;-)

Tuesday, January 30, 2007

Feste feiern

So einen netten Abend mit gutem Essen und lustigen Gästen hätte man doch gerne öfters.

feste feiern

Ein riesen Dankeschön nochmal an euch und nächstes mal gibt's die Nummer 21 und zum Nachtisch eine Creme Brulee und diese Mandelhörnchen :-)

Sunday, December 31, 2006

Unterwegs

Das frühe Aufstehen war eigentlich das schlimmste heute. Der kurze Flug mit Lan von Córdoba nach Aeroparque ist nicht der Rede wert. Nicht mal mehr ein Medialuna gibt's hier, sondern gerade noch eine kleines Kistchen mit drei Alfajores von Havana. Besser als gar nichts, und auch noch billiger als Aerolineas.

Da wir in Buenos Aires ein paar Stunden Zeit haben und angesichts des tollen Wetters keine Lust haben, gleich nach Ezeiza rüberzufahren um dort die restliche Zeit im Flughafen zu warten, beschließen wir, die Koffern in der Gepäckaufbewarung im Aeroparque abzugeben und mit einem Taxi nach La Recolata zu fahren um uns dort noch ein bißchen die Gegend anzuschauen.

Nach 10 Minuten Fahrt sind wir auch schon da. Aber das geht nur heute so schnell, denn schließlich ist Silvester und es sind Sommerferien. Die halbe Stadt ist im Urlaub, die andere Hälfte wahrscheinlich gerade einkaufen.

Que Calor!

Gigantisch sind die Gummibäume, die vor dem berühmten Friedhof in dem kleinen Park herumstehen. Unglaublich ausladend mit riesigen Stammumfänge.
Natürlich schauen wir und neben den eindrucksvollen Bäumen auch die anderen Highlights an, wie die Iglesia Nuestra Senora del Pilar und den Friedhof.
Nach einem Sandwichito in dem berühmten Cafe La Biela direkt unter einem der Gummibäume machen wir uns mit einem Taxi wieder auf den Weg zum Aeroparque. Mit dem Taxifahrer verhandeln wir, dass er uns für einen Pauschalpreis gleich weiter zum Internationalen Flughafen fährt, so sparen wir uns die erneute Suche nach einem teureren Remis oder den Luxusbustransfer mit Tienda Leon.

Dort kommen wir pünktlich zwei Stunden vorher an, mit dem Erfolg davon ersteinmal eine Stunde lang in der Schlange, aber was soll man hier sonst am Flughafen auch machen...

Saturday, December 30, 2006

Land unter!

Das hab ich ja noch nicht erlebt. Nach dem eigentlich für mein Verständnis mehr oder weniger normal üppigem nachmittäglichen Gewitterregen verwandelte sich die Straße auf einmal in einen Fluss. 30cm tief, mit reißender Strömung bahnt sich das Wasser seinen Weg nach unten zum Fluss. Autofahrer, die die Straße an der Kreuzung weiter oben queren wollen warten entweder, oder setzen kurz zurück und nehmen Anlauf, um auf die andere Seite zu kommen.

Rio Ceballos

Von den Fluten davon getragen werde die Autos nicht, das passiert anscheinend nur, wenn es "richtig" geregnet hat. Dafür nutzen nicht nur Kinder die überflutete Staße als Wildwasserbahn, sondern auch die Anwohner - zur Müllentsorgung...

Tuesday, December 19, 2006

Frühlingsblüten

Mit ein paar Lupinen mal hier mal da fing es an, schon weiter nördlich in San Martin, aber je weiter man in den Süden kommt, desto mehr blühen und blühen die Lupinien links und rechts der Straße. Es ist Frühling hier unten im Süden. Nach Ankunft in Bariloche dachte ich schon, mehr geht nicht. Aber Pablo hatte recht, auf dem Weg nach El Bolson geht noch mehr:

Lupinen

Alles ein Blütenmeer, alles bunt, alles voll. Natürlich ist die Lupinie keine einheimische Pflanze, sondern wurde aus Nordamerika eingeschleppt und wächst auch nur entlang der Straßen und Wegen - nur dort wo Autos die Samen im Laufe der Zeit hin transportiert haben.

Friday, December 08, 2006

ToDo: Frühstück an einem heißen Tag


Thai-Fruchtsalat


Wassermelone
Honigmelone
Starfruit
Ananas
Erdbeeren

Dressing:
Maracuja
Chili
Zucker
Limejuice

Evtl. geriebene Kokosnuss

(http://www.lifestylefood.com.au/recipes/recipe.asp?id=1243)

Dazu:

Melonen-Wodka-Minze Frühstücksdrink

Limejuice
O-J
Minze
Passierte Melone
Wodka

(http://www.lifestylefood.com.au/recipes/recipe.asp?id=1245)

Fehlt: der heiße Tag.